Luzerner Dialog Sportpolitik
Der Luzerner Dialog Sportpolitik ist eine jährliche Plattform, die den Austausch zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren des Luzerner Sports fördert und sportpolitische Themen aufgreift. Aktuelle Fragen werden diskutiert, Probleme aufgedeckt und Lösungen angestossen. Je nach Thema werden unterschiedliche Zielgruppen zum Dialog eingeladen.
Rückblick auf die bisherigen Luzerner Dialoge Sportpolitik:
Luzerner Dialog Sportpolitik 2025: «Netzwerk stärken – Bewegung fördern – Zukunft gestalten»
Der Kanton Luzern will die Sport- und Bewegungsförderung in den Regionen und Gemeinden stärken. Durch regionale Arbeitsgruppen und Koordinationsstellen sollen die Kräfte gebündelt und Synergien genutzt werden. Der Luzerner Dialog Sportpolitik der kantonalen Sportförderung hat am Freitag, 19. September 2025 die Verantwortlichen der Regionen zu einem Erfahrungsaustausch zusammengebracht. Aktuelles Schwerpunktthema war die Stärkung des freiwilligen Schulsports, der allen Kindern und Jugendlichen einen leichten Zugang zu Sport- und Bewegungsangeboten bietet.
«Ziel ist, dass sich die Menschen mehr bewegen, gesünder leben und so ihre Lebensqualität steigern», sagte die Luzerner Regierungspräsidentin Michaela Tschuor zur Eröffnung des Luzerner Dialogs Sportpolitik. «Die Basis dazu wird in der Kindheit gelegt. Wir brauchen niederschwellige Angebote, damit möglichst viele Kinder zum Sport finden und später ein gesundes Leben führen können.» Der freiwillige Schulsport in den Gemeinden und an den Schulen biete hier riesiges Potenzial, da das schulische Umfeld eine hohe Akzeptanz bei Kindern und Eltern geniesst.
Luzerner Dialog Sportpolitik 2024: «Frauen im Fokus – Ein Dialog voller Perspektiven»
Mit der UEFA Women’s Euro 2025 findet im kommenden Jahr der grösste Frauensportanlass Europas in der Schweiz statt. Dieser Grossanlass soll dem Mädchen- und Frauensport im Kanton Luzern Schub verleihen und das vorhandene Potenzial entfalten. «Mehr Frauen und Mädchen sollen sich in Zukunft im Vereinssport und in Sportverbänden engagieren», forderte Sportdirektorin Michaela Tschuor am Luzerner Dialog Sportpolitik. Als Expertin für geschlechterspezifische Unterschiede in der Welt des Sports referierte Dr. Marianne Meier, Historikerin und Sportpädagogin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern. «Je wichtiger und prestigeträchtiger die Position und Sportarten, desto weniger Frauen sind in Entscheidungs- und Führungsgremien vertreten», so das Fazit von Marianne Meier.
In der anschliessenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Moderatorin Nicole Frank tauschten sich die Handballschiedsrichterinnen Sandra Schaad und Andrea Müller, die ehemalige Fussballerin Marie-Andrea Egli und Evi Hurschler, Präsidentin des Turnverbands LU/OW/NW aus. Generell stellten sie fest, dass sich Frauen oftmals eine Aufgabe oder eine Funktion in einem Verband oder Verein gar nicht zutrauten. Frauen sollten aber selbstbewusst und mutig an eine neue Aufgabe herantreten. Es brauche zum einen ein Umfeld, das Frauen motiviere, ein Amt zu übernehmen. Zum anderen sind gezielte Weiterbildungsangebote für Frauen in Führungsfunktionen erwünscht.
Um diese Ziele zu erreichen, sind im Rahmen der UEFA Women's Euro 2025 bereits mehrere Legacy-Massnahmen geplant.
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